Konzept

Ein Ensemble für Neue Musik? Was ist denn dieses Neu mit großem N? Musik die nicht älter ist als 10 Jahre? Gehören dann alle Werke vor dieser Zeit in die Schublade, oder ins Repertoire der „traditionellen“ Ensembles? Sind die letzten gut 100 Jahre „Neu“ die mit Schönberg, Debussy und Strawinski offiziell die Epoche der Neuen Musik einläuteten? Warum werden dann die Kompositionsweisen dieser Komponisten eher im Tonsatz- als im Kompositionsunterricht gelehrt?

Die Fragen stehen bei uns im Mittelpunkt, nicht die Antworten. Dabei muss die gespielte Musik nicht immer aus neuester Produktion sein, kann es aber. Eine Uraufführung kann sich zu einem Repertoire-Stück gesellen. Entscheidend ist, dass die Stücke zusammen passen. In unseren Programmen geht es um das Verhältnis der einzelnen Stücke zueinander. Sie ergeben ein großes Ganzes. Fast wie eine eigene Komposition.

Die Idee der Kammermusik in kleinen Teilensembles überträgt sich auch in das große Ensemble. InstrumentalistInnen, DirigentInnen und KomponistInnen sind Partner auf Augenhöhe. Ziel ist immer ein kammermusikalisches Zusammenspiel. Im Sinne einer selbstbestimmten Arbeitsweise werden bei consord Entscheidungen gemeinsam getroffen, oder zumindest an den Ensemblerat gegeben.

Als Münsteraner Ensemble sind wir in der Region verwurzelt. Gleichzeitig hat es uns aber auch immer in die Ferne gezogen. Mehr dazu unter Geschichte…

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